{"id":2096,"date":"2026-04-13T14:00:23","date_gmt":"2026-04-13T12:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/tierheim-iserlohn.de\/?page_id=2096"},"modified":"2026-04-16T13:46:04","modified_gmt":"2026-04-16T11:46:04","slug":"auslandstierschutz","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tierheim-iserlohn.de\/?page_id=2096","title":{"rendered":"Auslandstierschutz"},"content":{"rendered":"<h1>Warum Auslandstierschutz?<\/h1>\n<div>Auch der TSV Iserlohn hilft Tieren aus dem Ausland.<bR><br \/>\nHaben wir ein wenig Platz helfen wir gerne den Tieren, die ohne uns dem Tode geweiht w\u00e4ren. Auch wenn man es kaum glauben kann, ohne uns w\u00fcrden diese Tiere eingeschl\u00e4fert.<br \/>\nDie Masse an Hunden dort ist einfach zu gro\u00df und da immer wieder Tiere nachr\u00fccken bleibt den Menschen dort nichts anderes \u00fcbrig. Teilweise ist es ihnen von den Ordnungsbeh\u00f6rden untersagt kastrierte Tiere wieder auszuwildern, da es nun mal Fundtiere sind die ins Tierheim geh\u00f6ren (wie bei uns!). Die einzige Alternative zur T\u00f6tung ist dann der Export, da vor Ort h\u00f6chstens Welpen vermittelt werden. Kleine Hunde sind bei uns oft Mangelware und so schlagen wir &#8222;2 Fliegen mit einer Klappe&#8220;. Einerseits wird ein Hundeleben gerettet und eine Familie gewinnt einen tollen, neuen Gef\u00e4hrten.<\/p>\n<p>Die ausl\u00e4ndischen Hunde sind oft sehr beliebt aufgrund ihres guten Sozialverhaltens, Ausnahmen best\u00e4tigen nat\u00fcrlich die Regel. Den vielen Kritikern, die immer wieder sagen unsere Tierheime seien doch schon so voll, sei gesagt: Solange in Nord-und Mitteleuropa noch so viele Hunde gez\u00fcchtet werden, ist wohl nichts dagegen einzuwenden noch Hunde aus dem Ausland einzuf\u00fchren, die sonst sterben w\u00fcrden. Letztendlich kann man diese Menschen aber meist nicht belehren.<br \/>\nWir nehmen die viele Arbeit und M\u00fche gerne auf uns, um diese Tiere zu retten.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich arbeiten wir nur mit Vereinen im Ausland zusammen zu denen wir pers\u00f6nliche Verbindungen haben und bei denen wir wissen wie sie arbeiten. D.h., verl\u00e4ssliche Organsiation, Kastrationen vor Ort, etc&#8230;<\/p>\n<\/div>\n<p><!--more--><br \/>\n<!-- {\"type\":\"layout\",\"children\":[{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image\":\"wp-content\/uploads\/2026\/04\/pawsbg-f821f469-1.png\",\"image_effect\":\"fixed\",\"image_position\":\"center-center\",\"image_size\":\"cover\",\"media_overlay\":\"rgba(255, 255, 255, 0.92)\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-1\"},\"children\":[{\"type\":\"headline\",\"props\":{\"content\":\"Warum Auslandstierschutz?\",\"image_align\":\"left\",\"image_margin\":\"xsmall\",\"text_align\":\"center\",\"title_element\":\"h1\"}}]}]},{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-1\"},\"children\":[{\"type\":\"text\",\"props\":{\"column\":\"1-2\",\"column_breakpoint\":\"m\",\"content\":\"Auch der TSV Iserlohn hilft Tieren aus dem Ausland.<bR>\\nHaben wir ein wenig Platz helfen wir gerne den Tieren, die ohne uns dem Tode geweiht w\u00e4ren. Auch wenn man es kaum glauben kann, ohne uns w\u00fcrden diese Tiere eingeschl\u00e4fert.\\nDie Masse an Hunden dort ist einfach zu gro\u00df und da immer wieder Tiere nachr\u00fccken bleibt den Menschen dort nichts anderes \u00fcbrig. Teilweise ist es ihnen von den Ordnungsbeh\u00f6rden untersagt kastrierte Tiere wieder auszuwildern, da es nun mal Fundtiere sind die ins Tierheim geh\u00f6ren (wie bei uns!). Die einzige Alternative zur T\u00f6tung ist dann der Export, da vor Ort h\u00f6chstens Welpen vermittelt werden. Kleine Hunde sind bei uns oft Mangelware und so schlagen wir \\\"2 Fliegen mit einer Klappe\\\". Einerseits wird ein Hundeleben gerettet und eine Familie gewinnt einen tollen, neuen Gef\u00e4hrten.\\n\n\n\\nDie ausl\u00e4ndischen Hunde sind oft sehr beliebt aufgrund ihres guten Sozialverhaltens, Ausnahmen best\u00e4tigen nat\u00fcrlich die Regel. 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Unsere Tiere werden nur im Bedarfsfall und nicht grunds\u00e4tzlich standardm\u00e4\u00dfig vor der\u00a0Einreise nach Deutschland\u00a0auf sog. Mittelmeerkrankheiten untersucht. Aufgrund der Inkubationszeiten ist es sinnvoller die Tiere hier zu testen, wenn sie einige Monate im Land sind. Eine Erkrankung ist aber heute kein \\\"Beinbruch\\\" mehr und meist sehr gut behandelbar. Sie melden sich selbstverst\u00e4ndlich bei uns, wenn so etwas festgestellt werden sollte. Wir lassen Sie nicht im Regen stehen und finden eine L\u00f6sung.<\/p>\n\n\",\"margin\":\"default\",\"margin_bottom\":\"default\",\"margin_top\":\"default\",\"maxwidth\":\"2xlarge\",\"text_align\":\"center\"}}]}],\"props\":{\"status\":\"disabled\"}}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image\":\"images\/reisekrankheiten\/reisekrankheiten2.jpg\",\"image_height\":\"400\",\"image_position\":\"center-right\",\"image_size\":\"contain\",\"padding_remove_top\":true,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"2-3,1-3\",\"status\":\"disabled\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"2-3\"},\"children\":[{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<ol>\\n\n\n<li>als Erregernachweis z.B. von Filarien und Babesien bei starkem Befall direkt im Blutausstrich und auch weiterhin durch molekularbiologische Nachweisverfahren (DNA des Erregers). Bei niedriger Anzahl des Erregers kann die Untersuchung jedoch auch falsch negative Ergebnisse liefern.<\/li>\n\n<br \/>\\n\n\n<li>durch die Antik\u00f6rperbestimmung nach einer Infektion. Die Antik\u00f6rper sind jedoch erst einige Wochen nach erfolgter Infektion im Blut nachweisbar. Ein positiver Befund hei\u00dft nicht zwangsl\u00e4ufig das der Hund erkrankt ist. Die Bedeutung des Befundes und das weitere Vorgehen wird im Einzelfall mit dem Tierarzt besprochen.<\/li>\n\n\\n<\/ol>\n\n\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"css\":\".el-element{  box-shadow: 0 10px 20px rgba(0,0,0,0.19), 0 6px 6px rgba(0,0,0,0.23);\\n}\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"margin_bottom\":\"default\",\"margin_top\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"meta\",\"panel_padding\":\"default\",\"panel_style\":\"card-default\",\"title\":\"Wie k\u00f6nnen die Erkrankungen nachgewiesen werden? \",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h3\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"}}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-3\"}}]}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"overlap\":false,\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"large\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"style\":\"secondary\",\"width_medium\":\"1-1\"},\"children\":[{\"type\":\"subnav\",\"props\":{\"css\":\".el-item{\\n    \\n    text-decoration: underline;\\nfont-size:18px;    \\n}\\n\\na {\\n\\ncolor: white;\\nfont-size: 13px;\\n}\\n\\n.el-content{\\n    font-size: 20px;\\n}\",\"show_image\":true},\"children\":[{\"type\":\"subnav_item\",\"props\":{\"content\":\"Hepatozoonose\",\"link\":\"#hepatozoonose \"}},{\"type\":\"subnav_item\",\"props\":{\"content\":\"Hundemalaria\",\"link\":\"#hundemalaria\"}},{\"type\":\"subnav_item\",\"props\":{\"content\":\"Leishmaniose\",\"link\":\"#leishmaniose\"}},{\"type\":\"subnav_item\",\"props\":{\"content\":\"Herzwurmerkrankung\",\"link\":\"#herzwurmerkrankung \"}},{\"type\":\"subnav_item\",\"props\":{\"content\":\"Hautwurmerkrankung\",\"link\":\"#hautwurmerkrankung\"}},{\"type\":\"subnav_item\",\"props\":{\"content\":\"Ehrlichiose\",\"link\":\"#ehrlichiose \"}},{\"type\":\"subnav_item\",\"props\":{\"content\":\"Anaplasmose\",\"link\":\"#anaplasmose\"}},{\"type\":\"subnav_item\",\"props\":{\"content\":\"Rickettsiose\",\"link\":\"#rickettsiose \"}}]}]}],\"props\":{\"status\":\"disabled\"}}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"id\":\"hepatozoonose \",\"image\":\"images\/Startseite\/pawsbg.png\",\"image_effect\":\"fixed\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay\":\"rgba(255, 255, 255, 0.92)\",\"style\":\"muted\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"3-4,1-4\",\"status\":\"disabled\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"3-4\"},\"children\":[{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Die Heptozoonose des Hundes wird von dem Erreger Hepatozoon canis hervorgerufen. Dieser Parasit geh\u00f6rt zu den Coccidien (parasit\u00e4re Einzeller) und wird durch Verschlucken\/Zerkauen von infizierten Zecken (braune Hundezecke \u201eRhipicephalus sanguineus\u201c, evtl. auch Igelzecke \u201eIxodes hexagonus\u201c) \u00fcbertragen. Auch kann die \u00dcbertragung schon diaplazentar von der Mutter w\u00e4hrend der Tr\u00e4chtigkeit auf ihre Welpen \u00fcbertragen worden sein (Zuchtausschluss infizierter H\u00fcndinnen!). Eine \u00dcbertragung durch Fuchskontakt (Fuchs-Aas) wird vermutet.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Hepatozoen bohren sich durch die Darmwand in verschiedene Organe (vor allem Milz und Lymphknoten, Knochenmark) und befallen Endothelzellen und wei\u00dfe Blutk\u00f6rperchen (Leukozyten).<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Der Erreger stammt urspr\u00fcnglich aus Afrika und wurde \u00fcber die Hafenst\u00e4dte nach Europa transportiert. Mittlerweile wandert er in F\u00fcchsen stetig weiter in den Norden oder wird durch nach Deutschland importierte Tr\u00e4ger-Hunde mitgebracht.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Symptome treten nicht immer auf und sind eher untypisch. Daher wird eine Heptozoonose oft nur zuf\u00e4llig in der Routine-Blutuntersuchung entdeckt. Akute Symptome einer ausgebrochenen Hepatozoonose sind Fieber, geschwollene Lymphknoten, Nasen- und Augenausfluss, Durchfall (h\u00e4ufig blutig) und Erbrechen, Muskelschmerzen\/-entz\u00fcndung (vor allem in der Lendenregion) (CK und AP erh\u00f6ht) mit Gangsteifheit und neurologische Symptome. Die Symptome k\u00f6nnen jedoch auch zyklisch auftreten, dann auch mit Blutarmut (HKT und Erys erniedrigt) und Abmagerung. Sp\u00e4tfolgen k\u00f6nnen Nierensch\u00e4den durch die Bildung von Immunkomplexen sein.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Die meisten Hunde sind asymptomatisch und ben\u00f6tigen keine Behandlung.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Eine Erregereliminierende Therapie ist nach heutigem Stand nicht m\u00f6glich. Es wird je nach Krankheitsbild symptomatisch behandelt ( Imidocarb (Sp\u00e4tphase), Toltrazuril (Fr\u00fchpase), Sulfonamid-Trimetoprim, Clindamycin und Antiphlogistika. Die meisten Hunde sind jedoch asymptomatisch und ben\u00f6tigen keine Behandlung. Eine Infektionsgefahr f\u00fcr den Menschen besteht nicht (es ist keine Zoonose). Bei Hepatozoon positiv getesteten klinisch gesunden Hunden ist es wichtig, dass sie gesund und m\u00f6glichst stressfrei leben. Einige Medikamente k\u00f6nnen sich negativ auswirken, wie zum Beispiel Cortisonpr\u00e4parate, da diese das Immunsystem schw\u00e4chen. \u201eStrenge Nutzen-Risiko-Abw\u00e4gung\u201c. In jedem Fall ist die Beratung durch einen Tierarzt sinnvoll.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Die wichtigste Vorbeugung ist eine Zeckenprophylaxe, vor allem auch von symptomlosen Tr\u00e4gertieren damit keine \u00dcbertragung auf erregerfreie Tiere erfolgen kann.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Achtung: Aufgrund des f\u00fcr Coccidien-typischen Entwicklungszyklus und des Jahreszeitabh\u00e4ngigen Auftretens ist Hepatozoon canis im Dezember und Januar h\u00e4ufig via PCR nicht nachweisbar.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\\n\n\n<p>\u00a0<\/p>\n\n\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"margin_bottom\":\"default\",\"margin_top\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"meta\",\"title\":\"Hepatozoonose\",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h1\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"}}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-4\"}}]}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"id\":\"hundemalaria\",\"image\":\"images\/Startseite\/pawsbg.png\",\"image_effect\":\"fixed\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay\":\"rgba(255, 255, 255, 0.92)\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"3-4,1-4\",\"status\":\"disabled\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"3-4\"},\"children\":[{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"Die Babesiose des Hundes wird von dem Erreger Babesia canis, B. vogeli und B. annae hervorgerufen. Dieser Parasit ist ebenfalls ein Protozoon (Einzeller) und wird von infizierten Zecken (braune Hundezecke \u201eRhipicephalus sanguineus\u201c und Auwald- oder Buntzecke \u201eDermacentor reticularis\u201c) beim Blutsaugen (beginnend nach 12 h nach Anheften der Zecke) \u00fcbertragen. \u00c4hnlich wie bei der Malaria des Menschen vermehren sich die Babesien in den roten Blutk\u00f6rperchen und zerst\u00f6ren sie. Auch eine \u00dcbertragung durch Bluttransfusionen ist m\u00f6glich.\\n\\nDie Babesiose kommt in allen europ\u00e4isch-mediterranen L\u00e4ndern vor, mittlerweile k\u00f6nnen sich aber auch Hunde durch die Ausbreitung der Zecken in den Norden in Deutschland und Niederlande \u00fcber einen Zeckenbiss infizieren. Etwa 1-3 Wochen nach einem infekti\u00f6sen Zeckenbiss setzt hohes Fieber ein und kann in der akuten Phase unbehandelt zum Tod f\u00fchren. Weitere Symptome sind Appetitlosigkeit, Mattigkeit, Gewichtsverlust, An\u00e4mie und Gelbsucht mit dunkel-braunem Urinabsatz. Durch die Entz\u00fcndungen und Zerst\u00f6rungen der Blutzellen kommt es meist zu Leber- und Milzvergr\u00f6\u00dferungen, Thrombozytopenien, Blutgerinnungsst\u00f6rungen und Schleimhautblutungen. Epilepsie\u00e4hnliche Symptome und L\u00e4hmungen sind m\u00f6glich. Bei Hunden die die Krankheit \u00fcberstanden haben oder einen milderen chronischen Verlauf durchgemacht haben, hat der Erreger sich mit dem Hund arrangiert und der betroffene Hund bleibt nun eine lebenslange Infektionsquelle. Eine vollst\u00e4ndige Beseitigung des Erregers durch das Immunsystem des Hundes findet nicht statt. Daher sollten auch unbedingt symptomfreie Tr\u00e4gertiere erkannt und behandelt werden.\\n\\nIn den klassischen Naturherden sind die Jungtiere meist durch Antik\u00f6rper in der Muttermilch gesch\u00fctzt und werde zu immunen \u00dcbertr\u00e4gern. Hier dominiert der chronische oder subklinische Krankheitsverlauf.\\n\\nDie Diagnose wird durch direkten Erregernachweis im Blutausstrich (7 Tage nach Infektion, ggf. nur intermittierend) gestellt, PCR-Nachweis der DNA des Erregers (ab 3-5 Tage nach der Infektion, aber auch falsch-negativ m\u00f6glich) oder sp\u00e4ter (ab 14 Tagen) \u00fcber vorhandene Antik\u00f6rper-Titer.\\n\\nDie Therapie wird vom Tierarzt durch die Injektion eines Medikaments im 14-Tage Abstand injiziert.\\n\\nKeine der oben genannten Babesien-Arten stellt eine Gefahr f\u00fcr den Menschen dar.n- und Augenausfluss, Durchfall (h\u00e4ufig blutig) und Erbrechen, Muskelschmerzen\/-entz\u00fcndung (vor allem in der Lendenregion) (CK und AP erh\u00f6ht) mit Gangsteifheit und neurologische Symptome. Die Symptome k\u00f6nnen jedoch auch zyklisch auftreten, dann auch mit Blutarmut (HKT und Erys erniedrigt) und Abmagerung. 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In jedem Fall ist die Beratung durch einen Tierarzt sinnvoll.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Die wichtigste Vorbeugung ist eine Zeckenprophylaxe, vor allem auch von symptomlosen Tr\u00e4gertieren damit keine \u00dcbertragung auf erregerfreie Tiere erfolgen kann.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Achtung: Aufgrund des f\u00fcr Coccidien-typischen Entwicklungszyklus und des Jahreszeitabh\u00e4ngigen Auftretens ist Hepatozoon canis im Dezember und Januar h\u00e4ufig via PCR nicht nachweisbar.<\/p>\n\n\\n\n\n\n\n\\n\n\n\n\n\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"margin_bottom\":\"default\",\"margin_top\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"meta\",\"title\":\"Babesiose (Hundemalaria)\",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h1\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"}}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-4\"}}]}]},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"id\":\"leishmaniose\",\"image\":\"images\/Startseite\/pawsbg.png\",\"image_effect\":\"fixed\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay\":\"rgba(255, 255, 255, 0.92)\",\"style\":\"muted\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"3-4,1-4\",\"status\":\"disabled\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"3-4\"},\"children\":[{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"Leishmanien (Leishmania infantum) sind ebenfalls Protozoen (Einzeller) und somit Parasiten. Sie werden von Sandm\u00fccken (so genannt nicht wegen ihres Lebensraumes sondern der sandfarbenen K\u00f6rperfarbe) beim Saugakt \u00fcbertragen. Die M\u00fccken halten sich vor allem in feuchten Gebieten im Hinterland auf und begeben sich nur nachts auf die Suche nach Blut. Der Prozentsatz der infizierten Hunde ist vor allem im mediterranen Raum sehr hoch, mittlerweile wurden die Sandm\u00fccken jedoch auch schon in Deutschland vorgefunden.\\n\\nDie Leishmanien vermehren sich in den wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen, haupts\u00e4chlich im Knochenmark und Lymphknoten und sch\u00e4digen innere Organe wie Leber, Milz und Niere (Glomerulonephritis, Milz- und Lymphknotenvergr\u00f6\u00dferung). Die Symptome der Leishmaniose sind sehr variabel; Abmagerung, Schw\u00e4che, Durchfall, Erbrechen, Haarausfall, Brillenbildung, Uveitis, vermehrtes Krallenwachstum und schuppig-krustige Ekzeme vor allem an Kopf, Ohren und Nase.\\n\\nDie Leishmaniose ist eine Zoonose und kann durch den Stich von Sandm\u00fccken auch auf den Menschen \u00fcbertragen werden. Zu Krankheitsbildern kommt es jedoch meist nur bei bestehender Immunschw\u00e4che. Kontakt mit Leishmaniose-positiven Hunden mit offenen Ekzemen sollte von gef\u00e4hrdeten Gruppen vermieden werden, da sich im Wundsekret infizierte wei\u00dfe Blutk\u00f6rperchen befinden k\u00f6nnten. Eine direkte \u00dcbertragung von Hund auf den Menschen ist bisher in Deutschland nicht dokumentiert. Eine \u00dcbertragung durch Hundespeichel ist ausgeschlossen. Die \u00dcbertragung unter Hunden kann auch diaplazentar erfolgen (w\u00e4hrend der Tr\u00e4chtigkeit von der Mutter auf die Welpen), \u00fcber den Deckakt oder \u00fcber eine Bluttransfusion.\\n\\nDie Diagnose bei Hunden ohne Krankheitssymptome wird \u00fcber den AK-Titer im Blut bestimmt (fr\u00fchestens 8 Wo. nach dem Eintreffen des Hundes in Deutschland). Bei Hunden mit Symptomen sollte der AK-Titer festgestellt werden, aber auch weitere Blut- und Harnuntersuchungen vorgenommen werden bis hin zum direktem Erregernachweis in Lymphknoten-, Knochenmark- und\/oder Hautbiopsien. Die akute klinische Leishmaniose kann auch erst viele Jahre nach dem Import nach Deutschland auftreten, ein Nachweis ist daher sinnvoll bevor Symptome auftreten um der Erkrankung entgegen zu wirken.\\n\\nEine Behandlung der klinischen Leishmaniose ist m\u00f6glich, jedoch keine Heilung und keine Erregereliminierung. Ein Leishmaniose-Patient gilt also als chron. krank und es sind regelm\u00e4\u00dfige Untersuchungen (Blutbild und Harnuntersuchung, Eiwei\u00dfelektrophorese alle 3 Monate, bei unkompliziertem Verlauf alle 6 Monate) n\u00f6tig, damit der Tierarzt gezielt entscheiden kann, ob eine Anpassung der Medikamente n\u00f6tig ist. Hunde mit niedrigem Infektionstiter k\u00f6nnen ein symptomfreies Leben f\u00fchren. Medikamente die zum Einsatz kommen sind entweder Leishmanistatika (auf das Wachstum hemmenden Einfluss; Allopurinol und gleichzeitig purinarme Ern\u00e4hrung), Immunmodulatoren (beeinflussen das Immunsystem in Richtung zellul\u00e4rer Immunreaktion), Leishmanizide (abt\u00f6tende Wirkung). Au\u00dferdem ist eine Nutzen-Risiko-Abw\u00e4gung wichtig bei dem Einsatz von Cortison und Impfungen, die die humorale Immunreaktion aktivieren und einen Schub hervorrufen k\u00f6nnen.\\n\\nProphylaxe: in Risikogebieten Stechm\u00fcckenrepellierende Pr\u00e4parate einsetzen, d\u00e4mmerungsaktive Zeiten meiden, Zuchtausschluss infizierter Hunde\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"margin_bottom\":\"default\",\"margin_top\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"meta\",\"title\":\"Leishmaniose\",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h1\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"}}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-4\"}}]}],\"name\":\"Leishmaniose\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"id\":\"herzwurmerkrankung \",\"image\":\"images\/Startseite\/pawsbg.png\",\"image_effect\":\"fixed\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay\":\"rgba(255, 255, 255, 0.92)\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"3-4,1-4\",\"status\":\"disabled\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"3-4\"},\"children\":[{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Die Larven (L3) der Rundw\u00fcrmer von Dirofilaria immitis werden von Stechm\u00fccken (60 verschiedene Arten) w\u00e4hrend des Stichs ins Bindegewebe \u00fcbertragen. Nach einer etwa 6 Monate langen K\u00f6rperwanderung erreichen sie als Makrofilarien (erwachsene W\u00fcrmer, Lebensdauer ca. 7 Jahre) die Lungenarterien und das Herz wo sie dann erneut Mikrofilarien (L1) entlassen. Mit diesen k\u00f6nnen sich dann die \u00dcbertr\u00e4ger beim Blutsaugen erneut infizieren. In den Stechm\u00fccken entwickelt sich dann das 2. und 3. Larvenstadium. Endwirt und Erregerreservoir ist der Hund, aber auch andere S\u00e4ugetiere wie Fuchs und Katze, sehr selten auch der (immungeschw\u00e4chte) Mensch. Die geographische Verbreitung dieses Parasiten erstreckt sich \u00fcber den gesamten Mittelmeerraum bis in die S\u00fcdschweiz. Aufgrund der Ver\u00e4nderung der klimatischen Bedingungen ist eine weitere Ausbreitung nicht auszuschlie\u00dfen. H\u00e4ufig verl\u00e4uft die Erkrankung vollkommen ohne klinische Symptome, diese Hunde sind jedoch \u00dcbertr\u00e4gertiere. Bei schwerem Befall, abh\u00e4ngig von der Anzahl der adulten W\u00fcrmer und ihrer Lokalisation, kann es zu Schw\u00e4che, Gewichtsverlust, Husten bis hin zu Atemnot und Cor pulmonale kommen. Die Diagnose wird \u00fcber einen direkten Erregernachweis (Mikrofilarien-AG, Knott-Test) im Blut (Blutabnahme abends zw. 18 und 20 Uhr) gestellt oder einen indirekten Erregernachweis, welcher Proteine nachweist die von adulten Herzwurmweibchen ins Blut gelangen. Bei Letzterem ist ein Ergebnis erst 5-6 Monate nach Infektion zu erwarten (Entwicklung adulter Weibchen). Eine Dichtebestimmung von Filarien ist sinnvoll, da es bei einer hohen Filariendichte w\u00e4hrend der Therapie zu Thromboembolien kommen kann. Eine Mikrofilarien-Typisierung ist dann notwendig, wenn Mikrofilarien gefunden wurden, die Filarienart jedoch noch zugeordnet werden muss. Wichtig ist die Stellung der Diagnose auch bei symptomfreien Tieren damit sie erkannt und therapiert werden k\u00f6nnen und somit kein Erregerreservoir mehr darstellen. Prophylaxe und Therapie von Mikrofilarien ist ein spot-on Pr\u00e4parat 1 x \/Monat \u00fcber 10 Monate, zu Beginn kombiniert mit einem Antibiotikum. Die Behandlung adulter W\u00fcrmer ist aufwendig und risikoreich. Der Tierarzt wird die m\u00f6glichen und jeweils n\u00f6tigen Behandlungswege besprechen und entscheiden (bis hin zu einer n\u00f6tigen chirurgischen Entfernung adulter W\u00fcrmer) und individuell auf den Hund und die Schwere des Befalls abstimmen. Zur Prophylaxe gegen Stechm\u00fccken gibt es geeignete repellierende Pr\u00e4parate.<\/p>\n\n\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"margin_bottom\":\"default\",\"margin_top\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"meta\",\"title\":\"Herzwurmerkrankung <br \/>(kardiovaskul\u00e4re Dirofilariose)\",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h1\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"},\"name\":\"Herzwurmerkrankung \"}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-4\"}}]}],\"name\":\"Herzwurmerkrankung \"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"id\":\"hautwurmerkrankung\",\"image\":\"images\/Startseite\/pawsbg.png\",\"image_effect\":\"fixed\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay\":\"rgba(255, 255, 255, 0.92)\",\"style\":\"muted\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"3-4,1-4\",\"status\":\"disabled\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"3-4\"},\"children\":[{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Die Filarienart Dirofilaria repens wird ebenfalls von zahlreichen verschiedenen Stechm\u00fccken \u00fcbertragen. Diese Filarienart lebt nur im subcutanen Bindegewebe, hat eine Lebensdauer bis zu 5 Jahren und die Endwirte sind ebenfalls Hund, Katze, Wildcarnivore und in diesem Fall auch der Mensch (humanpathogen). Dirofilaria repens ist ebenso wie Dirofilaria immitis im ganzen Mittelmeerraum verbreitet, mittlerweile aber auch zunehmend in den osteurop\u00e4ischen L\u00e4ndern und in S\u00fcddeutschland zu finden. Die klinischen Symptome werden von der Lokalisation bestimmt. Es fallen schmerzlose, subcutane Knoten in der Haut auf, die von Adultw\u00fcrmern verursacht werden. Die Knoten k\u00f6nnen vor\u00fcbergehend auftreten, denn die W\u00fcrmer wandern durch das subcutane Bindegewebe. W\u00e4hrend der Wanderung von adulten W\u00fcrmern kann es auch zu juckenden Hautreaktionen kommen. Die Diagnose erfolgt \u00fcber eine Mikrofilarien-AG-Untersuchung im Blut mit nachfolgender Typisierung. Die Therapie erfolgt mittels spot-on-Pr\u00e4paraten wie Advocate f\u00fcr 6-9 Monate.<\/p>\n\n\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"icon_width\":80,\"id\":\"#hautwurmerkrankung\",\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"margin_bottom\":\"default\",\"margin_top\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"meta\",\"title\":\"Hautwurmerkrankung<br \/> (kutane Dirofilariose)\",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h1\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"}}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-4\"}}]}],\"name\":\"Hautwurmerkrankung\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"id\":\"ehrlichiose \",\"image\":\"images\/Startseite\/pawsbg.png\",\"image_effect\":\"fixed\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay\":\"rgba(255, 255, 255, 0.92)\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"3-4,1-4\",\"status\":\"disabled\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"3-4\"},\"children\":[{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"Ehrlichia canis ist ein zu der Gruppe der Rickettsien geh\u00f6rendes Bakterium, welches von der braunen Hundezecke (\u201eRhipicephalus sanguineus\u201c) \u00fcbertragen wird (ab 3 Stunden nach Beginn des Saugaktes). Diese Bakterien befallen die wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen (Monozyten), vermehren sich darin und sch\u00e4digen das Immunsystem schwer. Die Verbreitung der Erkrankung kommt vor allem dort vor wo diese Zeckenart anzutreffen ist, also in den tropischen, subtropischen Regionen und S\u00fcdeuropa.\\n\\nDie Symptome der akuten Ehrlichiose sind zu Beginn Mattigkeit, Leistungsschw\u00e4che, h\u00e4ufig gefolgt von hohem Fieber, Lymphknotenschwellung, Blutungsneigungen mit Blut im Kot und Urin, Nasenbluten (Leitsymptom), Bluterg\u00fcssen in den Gelenken, Polyarthritis und Augenver\u00e4nderungen bis zur Blindheit und ZNS-Symptomen. Die Erreger besiedeln das Monozyten-Makrophagen-System von Milz und Lymphknoten und besetzen die Gef\u00e4\u00dfendothelien und bewirken dadurch eine Vaskulitis mit Blutungen. Die chron. Ehrlichiose (\u201esilent killer\u201c) kann zu Knochenmarksdepression und infolge Immunkomplexbildungen zur Niereninsuffizienz f\u00fchren.\\n\\nDie Ehrlichiose des Hundes ist keine Zoonose.\\n\\nDie Diagnose wird durch direkten Erregernachweis im Blutausstrich (Morulae in den Blutzellen, nur in der akuten Phase), positiven PCR-Nachweis der DNA des Erregers (aber auch falsch-negativ m\u00f6glich, nur 2 x negativ ist beweisend) oder sp\u00e4ter (fr\u00fchestens nach 7-28 Tagen) \u00fcber vorhandene Antik\u00f6rper-Titer (IFAT) gestellt. Im akuten Krankheitsfall ist eine fieberhafte Thrombozytopenie mit nicht regenerativer An\u00e4mie verd\u00e4chtig, dazu k\u00f6nnen zahlreiche weitere Laborver\u00e4nderungen kommen.\\n\\nDie Therapie der Ehrlichiose erfolgt mittels eines Antibiotikums (Doxycyclin 10 mg\/kg auf 2 x verteilt) \u00fcber 21-28 Tage, kombiniert mit einem Magenschutz, bei h\u00e4ufigen Co-Infektionen mit Babesien zus\u00e4tzlich eine Behandlung mit Imidocarb (s. dort). Eine Erregerelimination ist meist nicht vollst\u00e4ndig m\u00f6glich, die Erreger k\u00f6nnen sich in Milz und Knochenmark zur\u00fcckziehen. Eine Kontrolle der PCR (sollte 2-3 Wochen nach Therapieende negativ sein), eine Kontrolle des Antik\u00f6rper-Titer (dieser sollte nach 6-9 Monaten abfallen) sowie Monitoring alle 6-12 Monate mit Blutbild, Eiwei\u00dfelektrophorese und Urinuntersuchung wird daher empfohlen.\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"margin_bottom\":\"default\",\"margin_top\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"meta\",\"title\":\"Ehrlichiose <br \/>(canine monozyt\u00e4re Ehrlichiose)\",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h1\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"}}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-4\"}}]}],\"name\":\"Ehrlichiose\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"id\":\"anaplasmose\",\"image\":\"images\/Startseite\/pawsbg.png\",\"image_effect\":\"fixed\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay\":\"rgba(255, 255, 255, 0.92)\",\"style\":\"muted\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"3-4,1-4\",\"status\":\"disabled\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"3-4\"},\"children\":[{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Die Anaplasmose ist eine Infektion die durch Anaplasma phagozytophilum (fr\u00fcher Ehrlichia phagozytophila) und Anaplasma platys hervorgerufen wird. Erstere kommen weltweit vor, die Zweiteren aufgrund des Verbreitungsgrades ihres Wirtes eher in den s\u00fcdlichen L\u00e4ndern Europas. Beides sind Bakterien der Gruppe Rickettsien und werden im Fall von A. phagozytophilum vom Holzbock (\u201eIxodes ricinus\u201c) und im Fall von A. platys von der braunen Hundezecke (\u201eRhipicephalus sanguineus\u201c) \u00fcbertragen. Die \u00dcbertragung auf den Hund erfolgt ca. 36-48 h nach dem Zeckenbiss. Dort gelangen die A. phagozytophilum-Bakterien in die neutrophilen, seltener auch eosinophilen, Granulozyten wo sie durch Zweiteilung die typischen Morulae (wie auch die Ehrlichien) bilden und nach Zerst\u00f6rung der Blutzellen freigesetzt werden. Die A. platys befallen die Blutpl\u00e4ttchen (Thrombozyten). \u00dcber das Blut und die Lymphe gelangen die Anaplasmen in andere Organe. Die meisten Infektionen beim Hund verlaufen subklinisch und sind weniger dramatisch wie bei der Ehrlichiose. Symptome sind Abgeschlagenheit, Fieber, Fressunlust, aber auch Lahmheiten mit Polyarthritis, vergr\u00f6\u00dferte Lymphknoten, Milzvergr\u00f6\u00dferung, Blutungen. Typische Laborver\u00e4nderungen sind Thrombozytopenien. Von Anaplasma platys geht keine Gefahr f\u00fcr den Menschen aus. Die Infektion mit Anaplasma phagozytophilum ist beim Menschen bekannt. Die \u00dcbertragung von Hund auf Mensch ist jedoch sehr unwahrscheinlich, sondern bedingt durch einen Zeckenstich. Die Diagnose der Anaplasmose wird durch direkten Erregernachweis im Blutausstrich (Morulae in den Blutzellen, nur in der akuten Phase), positiven PCR-Nachweis der DNA des Erregers (aber auch falsch-negativ m\u00f6glich, nur 2 x negativ ist beweisend) oder sp\u00e4ter (fr\u00fchestens nach 7-28 Tagen) \u00fcber vorhandene Antik\u00f6rper-Titer (IFAT) gestellt. Die Therapie der Anaplasmose erfolgt mittels eines Antibiotikums (Doxycyclin 10 mg\/kg auf 2 x verteilt) \u00fcber 21-28 Tage, kombiniert mit einem Magenschutz. Zur Kontrolle der Wirksamkeit der Therapie kann eine PCR (sollte 2-3 Wochen nach Therapieende negativ sein) durchgef\u00fchrt werden, eine Kontrolle des Antik\u00f6rper-Titer eignet sich nicht da Antik\u00f6rper auch noch nach 12 Monaten nachweisbar sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"margin_bottom\":\"default\",\"margin_top\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"meta\",\"title\":\"Anaplasmose (a. granulozyt\u00e4re Ehrlchiose, b. zyklische thrombozyt\u00e4re Anaplasmose)\",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h1\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"}}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-4\"}}]}],\"name\":\"Anaplasmose\"},{\"type\":\"section\",\"props\":{\"id\":\"rickettsiose \",\"image\":\"images\/Startseite\/pawsbg.png\",\"image_effect\":\"fixed\",\"image_position\":\"center-center\",\"media_overlay\":\"rgba(255, 255, 255, 0.92)\",\"style\":\"default\",\"title_breakpoint\":\"xl\",\"title_position\":\"top-left\",\"title_rotation\":\"left\",\"vertical_align\":\"middle\",\"width\":\"default\"},\"children\":[{\"type\":\"row\",\"props\":{\"layout\":\"3-4,1-4\",\"status\":\"disabled\"},\"children\":[{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"3-4\"},\"children\":[{\"type\":\"panel\",\"props\":{\"content\":\"\n\n<p>Bei der Rickettsiose handelt es sich um eine Infektionskrankheit die ebenfalls von Bakterien der Gattung Rickettsia hervorgerufen werden. Rickettsia conorii wird von der braune Hundezecke (\u201eRhipicephalus sanguineus\u201c) und Rickesttsia felis wird von Fl\u00f6hen \u00fcbertragen. Die \u00dcbertragung der Rickettsien erfolgt ab 24 h nach Beginn des Saugaktes, die Verbreitung dieser Erkrankung ist weltweit.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Die Symptome der Rickettsiose verl\u00e4uft beim Hund meist subklinisch oder mild. Teilweise treten fl\u00e4chige Hautver\u00e4nderungen mit Pusteln auf, schwerwiegendere Symptome meist nur in Verbindung mit Co-Infektionen. Bei Menschen mit geschw\u00e4chtem Immunsystem kann eine Rickettsiose Folgen haben.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Die Diagnose wird \u00fcber den Nachweis von Antik\u00f6rpern per IFAT gestellt.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Die Therapie entspricht der der Anaplasmose\/Ehrlichiose.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>Als <strong>Pr\u00e4vention gegen alle Rickettsien-Arten<\/strong> ist der Einsatz einer geeigneten Zeckenprophylaxe angeraten.<\/p>\n\n\\n\n\n<p>(Text: Dr. vet. Michaela H\u00fcmmelchen, nach verschieden Quellen u.a. parasitus ex)<\/p>\n\n\",\"content_column_breakpoint\":\"m\",\"icon_width\":80,\"image_align\":\"top\",\"image_grid_breakpoint\":\"m\",\"image_grid_width\":\"1-2\",\"image_svg_color\":\"emphasis\",\"link_style\":\"default\",\"link_text\":\"Read more\",\"margin\":\"default\",\"margin_bottom\":\"default\",\"margin_top\":\"default\",\"meta_align\":\"below-title\",\"meta_element\":\"div\",\"meta_style\":\"meta\",\"title\":\"Rickettsiose\",\"title_align\":\"top\",\"title_element\":\"h1\",\"title_grid_breakpoint\":\"m\",\"title_grid_width\":\"1-2\",\"title_hover_style\":\"reset\"}}]},{\"type\":\"column\",\"props\":{\"image_position\":\"center-center\",\"position_sticky_breakpoint\":\"m\",\"width_medium\":\"1-4\"}}]}],\"name\":\"Rickettsiose \"}],\"version\":\"5.0.26\"} --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum Auslandstierschutz? Auch der TSV Iserlohn hilft Tieren aus dem Ausland. 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